DIE HEILIGE BIRGITTA
 
begegnet uns hier als Pilgerin. Der Künstler zeigt sie uns mit den entsprechenden Merkmalen. Über ihrem Ordenskleid trägt sie den Mantel, dazu den Pilgerhut, den Beutel und Stab für den beschwerlichen Weg und in ihren Händen die Heilige Schrift. Diese bildet den Mittelpunkt des Holzschnittes, lässt uns die zentrale Bedeutung des Worts Gottes für ihren Glauben erkennen und gibt uns den Hinweis, was Birgitta zu den großen Wallfahrten in ihrem Leben veranlasste.
 
Birgitta verkörpert in dieser Darstellung die Kirche als „wanderndes Volk Gottes“. Von Christus ausgesucht und mit Christus geht die Kirche in der Geschichte ihren Weg, um seine Botschaft und seine Wahrheit zu bezeugen.
 
Birgitta wurde 1302 in Schweden geboren, heiratete 1316 und gebar 8 Kinder. Wegen ihres Ansehens wurde sie Beraterin des schwedischen Königs. Nach dem Tod ihres Mannes gründete sie 1346 in Vadstena den Birgittenorden. 1349 übersiedelte sie nach Rom, wirkte dort für die Ausbreitung ihres Ordens und für die Rückkehr der Päpste aus Avignon nach Rom. Dort verstarb sie 1373.
 
Beide Holzschnitte der Hl. Birgitta und des Hl. Thomas stammen von Prof. Robert Hammerstiel, Wien und befinden sich im Foyer des Birgitta-Thomas-Hauses.
 
Der Gedenktag der Heiligen Birgitta ist am 23. Juli. Hier finden Sie einen kleinen Film über die Heilige.
 

(c) KFA / kirche.tv

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