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DER HEILIGE ANSGAR

Schon vor Ansgar, dem "Apostel des Nordens" und Erzbischof von Hamburg ( geb. 801, gest. 865 ) hatte es Versuche gegeben, die Sachsen im Holstengau, in Dithmarschen und Stormarn zu bekehren, doch der Erfolg war gering und durchweg nicht von Dauer.
Ansgar selbst, der vom Papst mit der Mission des Nordens, das heißt Dänemarks, Schwedens, Norwegens, Schleswigs und Holsteins, beauftragt worden war, musste schwere Rückschläge hinnehmen. Bekannt ist der Wikinger-Überfall auf die Hammaburg (Hamburg), die Residenz des Erzbischofs, im Jahre 845. Ansgar entkam mit größter Mühe, der Ort, die Kirche und das Kleriker-Stift wurden geplündert und in Brand gesetzt. Der erzbischöfliche Sitz wurde daraufhin in das sicherere Bremen verlegt, doch blieb die Hamburger Domkirche St. Marien nach ihrem Wiederaufbau Sitz eines erzbischöflichen Domkapitels. Nach der Säkularisation des Erzbistums Hamburg-Bremen wurden Dom und Domfreiheit Teil des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg. Erst durch den Reichsdeputationshauptschluss von 1803 wurde deren Exterritorialität aufgehoben. Der Mariendom war nun endlich Teil der Stadt Hamburg, die ihn 1804 abreißen ließ.

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